Ursprung des Linedance

Das Schöne beim Line Dance ist, dass sich Personen, die sich nicht kennen und möglicherweise keine gemeinsame Sprache sprechen, miteinander tanzen können. Als das grundsätzliche Verbreitungsgebiet gilt der Süden und der mittlere Westen der USA. Heute finden sich auch in europäischen Ländern wie Deutschland, England, den Niederlanden und Österreich sowie in Ostasien zahlreiche Anhänger in lokalen und nationalen Organisationen. Dazu mehr unter dem Punkt Ursprung des Linedance

Bei Tanzveranstaltungen gibt es keine Kleiderordnung. Bei Country-Musik gehören oft Stiefel, Gürtel mit dekorativer Schnalle, Bolotie (eine Art Krawatte aus Lederschnur) und Cowboyhut dazu sind aber keine Pflicht.  

Doch woher kommt der Linedance?
Wenn ihr diesem Link Linedance folgt bekommt ihr die Frage beantwortet, denn hier hat sich David Powel viel Arbeit gemacht und umfangreiche Recherchen zusammengetragen. Georg Kiesewetter hat dies dann ins Deutsche übersetzt.

Oder hier.

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Die Geschichte des Linedance
Country-Musik

ist eine aus den USA stammende Musikrichtung, die Anfang des 20.Jahrhunderts aus traditionellen Elementen der Volksmusik der europäischen Zuwandervölker  - insbesondere aus Irland und England -  hervorging.

Die ursprünglich in den südlichen Appalachen beheimatete Hillbilly - Musik entwickelte sich durch urbane Einflüsse und Übernahme von Elementen anderer Musik-Genres - wie etwa dem Blues - zur heutigen Country-Musik.

Der oft als Synonym gebrauchte Begriff Country & Western bzw. C&W ist irreführend, da er suggeriert, dass es sich hierbei um ein einheitliches Genre handele. Der Begriff geht zurück auf eine Chart-Bezeichnung, unter der das amerikanische Billboard-Magazine in den 1940er Jahren Titel aus den Genres Country - und Western - Musik gemeinsam aufgelistet hat.

Die Geschichte der Country-Musik ist durch drei überschneidende
Bewegungen geprägt.

  1. Die Traditionalisten befürworten eine Rückbesinnung auf die ursprünglichen textlichen und musikalischen Themen.
  2. Die Erneuerer experimentieren mit neuen Stilvarianten, Ausdrucksformen und Instrumenten.
  3. Die Kommerzorientierten suchen die Nähe zur Pop-Musik, um ein möglichst großes Publikum anzusprechen.

Ein typisches Merkmal der Country-Musik sind direkte Texte, die sich oft auf die amerikanischen Lebensverhältnisse beziehen, persönliche Erfahrungen beschreiben, aktuelle Ereignisse kommentieren und nicht selten auch humorvoll sind.
Beim traditionellen Country werden hauptsächlich Saiteninstrumente wie Gitarre, Banjo, Mandoline ,Bass oder Fiddle (eine einfache Geige),auch Akkordeon, Klavier oder Mundharmonika verwendet.
In der ersten Jahrhunderthälfte populäre Instrumente wie die Autosharp oder die Steel Guitar sind außerhalb der Countrymusik nahezu unbekannt.
Im zeitgenössischen Country kommen in Anlehnung an die Rockmusik Schlagzeug sowie Elektrogitarre und Bass hinzu.  

Stilrichtungen
Die Country-Musik lässt sich in Stilrichtungen unterteilen, von denen einige über viele Jahrzehnte lang bis heute aktuell sind, andere dagegen nur regionale, ethnische oder temporäre Bedeutung besitzen. Die ursprüngliche Country-Musik vor 1920 wird als Old-Time- oder Hillbilly-Musik bezeichnet, die in den 1990ern dominierende Musik als New Country.

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Die Hauptstilrichtungen
Bluegrass:
Der Bluegrass wird hauptsächlich mit akustischen Instrumenten im 2/4-Takt gespielt.

Charakteristisch sind die Virtuosität der Musiker, der mehrstimmige Satzgesang und die flotten Instrumentalstücke. Die typische Instrumentierung dieser Richtung besteht aus Fiddle, Banjo, Mandoline,
Kontrabass und Westerngitarre.

Die ursprüngliche Heimat des Bluegrass sind die Appalachen im Südosten der USA, Kentucky galt lange als wichtigstes Zentrum; noch heute bezeichnet man Bluegrass oft als Mountain Music oder Old-Time Music, obwohl sich dieser Begriff eher auf traditionelle Volksmusik der Appalachen bezieht, aus der der Bluegrass hervorging.

Der gebräuchliche Name geht auf die Blue Grass Boys zurück, die Band von Bill Monroe, der als Urgestein der kommerziellen Bluegrass- Musik gilt. Weitere stilbildende Musiker des Bluegrass der Gründerjahre waren der Banjospieler Don Reno, The Stanley Brothers, Bobby u. Sonny Osborne, Jim und Jesse McReynolds und Bands wie Hyle Brown and the Timberliners.

Aus dem Bluegrass entwickelte sich in den sechziger Jahren der Newgrass, der auch moderne Stilelemente übernahm und mit der Gruppe New Grass Revival während der 1990er Jahre Furore machte. Wichtige Vertreter sind beispielsweise Alison Krauss, Rhonda Vincent, Tim O’Brien, Del Mc Coury, Ricky Skaggs, die Lonsome River Band und die Cox Family. Bluegrass ist in den USA nach wie vor sehr populär und auch kommerziell erfolgreich.
Bluegrass-Motive sind in der modernen Country-Musik allgegenwärtig, ein typisches Beispiel hierfür sind die älteren Werke der Dixie Chicks.

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Honky Tonk:

Der Honky Tonk (umgangssprachlich für Kneipe, Bar) entstand in den Clubs und Dance Halls rund um die texanischen Ölfelder. Dort war es vielerorts so laut, dass die Instrumente elektrisch verstärkt werden mussten und ein Schlagzeug unverzichtbar war.

Gespielt wurden meist einfache und langsame 2/4-Takte,die durch ein spezielles Timing den typischen Groove bekommen.

Die Texte befassen sich mit  Alltagsproblemen und sind ungekünstelt und direkt. Sie haben mit den folkloristischen und heimatverbundenen Inhalten der traditionellen Country-Musik nur noch wenig gemein.

Später wurde die Honky-Tonk-Musik zum Inbegriff der Stimmungsmusik der Südstaaten, in der sich fast alles um „Bier, Weib und Gesang“ dreht.

Als Stilrichtung der neo-traditionellen Countrymusik ist der Honky Tonk auch heute noch von elementarischer Bedeutung und exemplarisch für die Countrymusik in Texas und Oklahoma. Seine Prägung erhielt er beispielsweise durch Hank Williams Sr., Bob Wills und Merle Haggard. Instrumental ist er gekennzeichnet durch Fiddles, Honky-Tonk-Pianos und eine breite Palette von Gitarren(Elektrobässe, elektrische Slide-und Steelguitars, vereinzelt auch Dobros).

Vertreten ist der Honky-Tonk-Stil bei nahezu allen Neo-Traditionalisten, z.B. David Ball, David Lee Murphy, Jeff Carson, Mark Chesnutt, Tracy Byrd oder George Strait.

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Nashville Sound:
Ab Mitte der 1950er Jahre verlor die Country-Musik gegenüber dem Rock’n Roll dramatisch an Boden. Einflussreiche Produzenten - allen voran Chat Atkins Owen Bradley - begannen daraufhin die ungeschliffene Musik zu glätten, um sie so einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Das Ergebnis war ein weicherer Sound, der oft durch Hintergrund-Chöre verstärkt wurde. Klassische Country-Instrumente wie Fiddle oder Steel- Guitar wurden nur noch selten eingesetzt.

Während in den 50er-und 1960er Jahren noch die Traditionalisten vorherrschten, nahm Mitte der 1970er Jahre der Country-Pop überhand und verhalf dem Nashville-Sound zum Durchbruch. Viele Traditionalisten wie George Jones oder Loretta Lynn passten sich dem Umfeld an.

Andererseits schwenkten viele Künstler der bis zur Mitte der 80er-Jahren vorherrschenden Urban-Cowboy-Szene später auf den Neo-Traditionalisten-Boom ein, unter anderem der Country-Superstar der 1980er Jahre Ricky van Shelton oder andere Interpreten wie Steve Wariner, Dolly Parton und Kenny Rogers.
Die Urban-Cowboy-Welle war geprägt von melodiösem Country-Pop im Nashville-Sound, Streicherkulisse und dem Einsatz von Synthesizern.

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Western Swing:
Der Western Swing wurde in den 1930er Jahren von Bob Wills entwickelt; er geht auf die Saloon-Musik der „Western“-Städte zurück, bei der sich Siedler vom Alltag ablenkten.

Durch Integration von Jazz-Elementen und Hinzunahme von weiteren Instrumenten entstand eine lebhafte, tanzbare Musik, die insbesondere in den großen Dance Halls von Texas und Oklahoma populär war.

Der Western Swing gehörte zu den wichtigen Stilrichtungen der Country-Musik, hat aber seit Ende der 1940er Jahre an Bedeutung verloren. Moderne Vertreter des Western Swing sind u.a. Asleep at the Wheel, Suzy Bogguss und Michael Martin Murphey.

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Americana:
Unter Americana versteht man vor allem sozialkritische, auf Folk-Motiven (American Folk) aufbauende Musik amerikanischer Liedermacher, die teilweise kommerzielle Erfolge verbuchen konnten.

Anders als der im Nordwesten der USA noch stärker verwurzelte traditionelle Folk britisch-irischer Herkunft zeigt Americana starke Einflüsse der Rock-und Südstaatenmusik.

Viele Künstler dieser Szene reihen sich selbst unter die Country-Sänger ein, manche veröffentlichten immer wieder reinrassige Countryalben. Zu letzteren zählen u.a. Emmylou Harris, Rodney Crowell, Mary Chapin Carpenter oder Kelly Willis. Typische Songwriter sind Nanci Griffith, Rosi Flores ,Shawn Mullins oder Delbert McClinton.

Americana wird auch als Alternative Country oder Roots Rock bezeichnet.

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Regionale Stilrichtungen und Modeströmungen
Bakersfield Sound:
Anfang der 1960er Jahre entstand im kalifornischen Bakersfield eine an Rock’n Roll und Honky Tonk angelehnte Variante der Country-Musik, bei der erstmalig elektrisch verstärkte Instrumente vorherrschten.
Gegenüber dem weichen Nashville Sound klangen die Gitarren hart und höhenbetont. Die Arrangements waren einfacher. Geprägt wurde der Bakersfield Sound von Interpreten wie Buck Owens oder Merle Haggard und ab Mitte der 1980er Jahre von Dwight Yoakam.

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Western Music:
Als „Cowboy“-oder „Western Music“ wird eine Musikrichtung bezeichnet, die - romantisch verklärt - die Eroberung des amerikanischen Westens und das Leben der Cowboys zum Inhalt hat.

Sie hatte ihren Höhepunkt während der 1930er und 1940er Jahre, wichtige Vertreter waren Roy Rogers, Gene Autry, Tex Ritter und die Sons of Pioneers.

Typisch für die Western Musik ist neben Gitarre und Fiddle auch das Akkordeon, daneben oft mehrstimmiger Harmoniegesang.

In der Cowboymusik wird die Weite der Landschaft und der Alltag in der Prärie, insbesondere die Bindung an die Pferde besungen.

Die melodiösen, oft schmachtenden Balladen färbten stilistisch stark auf den Western Swing ab.

Eine Spezialität der Cowboy-Musik ist das „Yodeling“, eine amerikanische Variante des Jodelns. Einige der wichtigsten zeitgenössischen Interpreten sind Michael Martin Murphy, Riders in the Sky oder the San Joaquin.

Die Westernmusik hat zu allen Epochen auch auf andere Stilrichtungen abgefärbt.

So war etwa die Musik von Interpreten wie Jimmie Rodgers und später auch Marty Robbins teilweise stark von der Country-Musik inspiriert.

Das Image der Country-Musik wurde wesentlich von der Western Music geprägt. Selbst Vertreter der New Country-Generation, die inhaltlich wenig mit dem Thema zu tun haben, treten bis heute im Cowboy-Outfit auf.

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Neo-Traditionalismus:
Der Neo-Traditionalismus entstand Mitte der 1980er Jahre als Antwort auf den durch Popeinflüsse bewirkten Identitätsverlust der Country-Musik.

Eine kleine Gruppe von Interpreten um George Strait, Randy Travis, Clint Black, Keith Whitley, John Anderson und Ricky Skaggs veröffentlichte Alben mit traditionsorientierter Musik und löste damit einen Trend aus, der bis Ende der 1990er Jahre anhielt und über lange Jahre die Charts dominierte.

 In den 1990er Jahren erfolgreiche Star-Interpreten wie Garth Brooks, Alan Jackson oder Tracy Lawrence sind typische Vertreter des New Traditionalist Movement, die traditionelle Countrymusik modern aufbereiten und mit Rock-und Blues-Elementen anreicherten.

Nach einer sehr  weiblich geprägten Pop-Strömung um die Jahrtausendwende sind die Neo-Traditionalisten heute allgemein wieder stark in den Charts vertreten, beispielsweise mit den Dixie Chicks, die sich seit 2006 allerdings mehr dem Rock-Pop-Bereich zugewendet haben, Toby Keith, Josh Turner, Billy Currington, Trace Adkins, Dierks Bentley und Brooks & Dunn.

Die Neo-Traditionalisten sind stark von der Musik der Südstaaten wie Texas Music, Honky Tonk, Western Swing, Southern Rock aber auch Bluegrass geprägt.

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Outlaw:
Seit Anfang der 1960er Jahre hatten in Nashville die Produzenten mehr und mehr an Macht gewonnen. Die eigentlichen Interpreten hatten kaum noch Einfluss auf die musikalische Gestaltung und Songauswahl. Einige Stars, allen voran Waylon Jennings, Willie Nelson, Johnny Cash und Kris Kristofferson auch als „The Highwaymen“, begannen daraufhin, ihre Platten selbst zu produzieren. Es schlossen sich immer mehr Musiker an, und die Outlaw-Bewegung beherrschte die Szene.

Seit den 1980er Jahren überwiegen kantig-rockige Titel, eigenwillige Texte und nicht selten rauhe Stimmen. Typische Vertreter sind Hank Williams Jr., Steve Earle, Charlie Daniels oder die Kentucky Headhunters. Sie alle gelten als die Pioniere des modernen Country-Rock und werden der traditionsverhafteten Southern-Rock-Szene zugerechnet, die im Vorfeld der Country-Musik nahe an den Wurzeln der Rockmusik angesiedelt ist  ( Roots Rock,Traditional Blues und Rock’n Roll) und in der sich auch Bands wie Lynyrd Skynyrd oder Interpreten wie John Fogerty bewegen.

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Rockabilly:
Rockabilly war die erste rein weiße Spielart des Rock’n Roll und entstand, als junge weiße Musiker den schwarzen Rhythm & Blues interpretierten und mit Countryelementen vermischten.

Der Boom dieser Musik beschränkte sich auf die amerikanischen Südstaaten und auf die Zeit etwa zwischen 1954 und 1957.

Merkmale sind sparsame Besetzung mit Kontrabass, der perkussiv gespielt wird, elektrische Leadgitarre und nervöser „Schluckaufgesang“. Häufig wird ein Bandecho verwendet, was dem Rockabilly einen blubbernden Groove verleiht.

Typische Vertreter dieser Stilrichtung waren neben dem frühen Elvis Presley auch Carl Perkins, Eddie Cochran und Gene Vincent.

Die Rockabilly-Musik erlebte ein Revival in der Country-Musik der 1990er Jahre, stark vertreten ist sie in der Musik von Billy Cyrus und Carlene Carter. Wichtige Vertreter des gesetzteren Country-Blues sind Travis Tritt, Lee Roy Parnell und Wynonna Judd, die aus dem Countryduo The Judds hervorging.

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Country-Rock:
Der Country-Rock verbindet die oben genannten Musikgattungen des Outlaw und Southern Rock mit Rockabilly und traditionellem Blues.

Vom reinen Roots Rock unterscheidet ihn nur die musikalische Aufbereitung wie glatter Sound, eingängige Rhythmen und Einbindung typischer Country-Instrumente wie Fiddles und Steel-Guitars neben diversen E- Gitarren.

Stark behaupten konnte sich der Rock in der moderneren Line-Dance-Szene, die in innigem Austausch mit dem Country-Mainstream steht; auch der neotraditionelle Honky Tonk wurde teilweise vom Country- Rock beeinflusst.

Bekannte Interpreten sind beispielsweise Alabama, Linda Ronstadt oder The Byrds.

Die moderne Country-Musik (New Country) der Hitparaden ist teilweise stark mit Rockelementen angereichert.

Beispiele hierfür sind Keith Urban, Brooks&Dunn oder Lonestar. Im Umkreis des Country-Rocks bewegen sich neben den bereits unter Outlaw und Rockabilly erwähnten Interpreten auch Bands wie die Eagles, die Dire Straits oder die stark vom Southern Rock beeinflusste Nitty Gritty Dirt Band.

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Tex-Mex:
In den USA verbreitet im Südwesten und in Texas. Wird auch als Norteno oder Tejano bezeichnet.

Die Bands benutzen hauptsächlich dreireihige Akkordeons und „Bajo-Sextos“, wie der 6-saitige Bass bezeichnet wird.

In den USA gibt es eine Reihe bekannter Tex-Mex-Stars wie Freddy Fender, Flaco Jimenez, und dessen Bruder, Santiago Jimenez, JanieC.Ramirez und viele andere, vorwiegend Gruppen, die als Conjuntos bezeichnet werden.

Die Musik besteht vorwiegend aus Balladen, Polkas, Boleros und Rancheras.

Aus dem Tex-Mex-Umfeld stammen auch einige bekannte Neo-Traditionalisten, wie z.B. Rick Trevino, Johnny Rodriguez oder der in beiden Welten beheimatete Emilio Navaira.

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Cajun-Musik:
Die von Harmonikas und Fiddeln geprägte Volksmusik der französischen Einwanderer im Südstaat Louisiana vermischte sich zunehmend mit der Country-Musik der umliegenden Staaten und wurde zu einer wichtigen Stilrichtung innerhalb der traditionellen Country-Musik.

Bekannte Vertreter sind Jimmy C.Newman, Jo-El Sonnier und die Frauenband Evangeline. Eddy Raven nahm viele Songs im Cajun-Sound auf, mehrere Country-Hits der 1990er Jahre sind im Cajun-Stil gehalten, z.B. Callin’Baton Rouge von Garth Brooks oder Down at the Twist and Shout von Mary Chapin Carpenter.

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Country Gospel:
Er gehört zu den ältesten Stilrichtungen der Country-Musik.

Wichtigstes Merkmal sind die religiösen Inhalte und die einfach gehaltenen Arrangements.

Den aus dem schwarzen Gospel bekannten Chorgesang gibt es in der Country-Variante nicht. Stattdessen wird häufig ein mehrstimmiger Satzgesang verwendet, der oft durch einen tiefen und prägnanten Bass ergänzt wird.

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Country-Pop:
Diese Stilrichtung ist eine „weiche“ ,an Popmusik orientierte Seite der Country-Musik, die je nach Mode mehr oder weniger in den Vordergrund tritt.

Beispiele sind u.a. der Nashville Sound, der Ende der 1950er bis weit in die 1960er die kommerzielle Country-Musik-Produktion bestimmte.

In den 1970er Jahren wurden Country-Songs immer mehr auch in den Pop-Charts gespielt (z.B. Dolly Parton oder John Denver) oder Popmusiker nahmen Country-Songs auf. Diese Tradition wurde in den 1980er Jahren fortgeführt. Beispiele hierfür sind Kenny Rogers, Don Williams, Conway Twitty, Crystal Gayle, Janie Fricke, Lee Greenwood oder Ronnie Milsap.

Einige weibliche Interpreten, die während der 1990er Jahre stark vom Neo- Traditionalismus geprägt waren, wandten sich später verstärkt dem Country- aber auch dem Mainstream-Pop zu(Shania Twain, Faith Hill,
Leann Rimes).

Neo-Traditionalisten wie Tim McGraw, Collin Raye oder Trisha Yearwood versuchten sich zeitweise im Country-Pop ,mit dem die führenden Plattenfirmen um das Jahr 2000 im Rahmen einer finanziell bedingten Crossover- Strategie auch die amerikanischen Pop-Stationen mitbedienen wollten.
Mit Ausnahme weniger Erfolge scheiterte die Strategie jedoch an den Hörgewohnheiten des Publikums, die meisten Künstler kehrten in ihr Genre zurück.

Heute teilen sich die Countrycharts in traditionelle und eher poporientierte Interpreten.

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Catalan

Der katalanische Stil ist kein echter Tanz-Stil oder zumindest nicht nach der Definition von denen, die ihn "in den Vordergrund" gebracht hatten.
Die spanischen Freunde hatten ihren eigenen Tanzstil, der spontan ( insbesondere vom Choreografen der Gruppe "Out of Control" , David Villellas) 2007 geboren wurde.
Die Choreographien "Magazin", "A Country Boy" haben die Tänzer fasziniert und die “Katalanen” (benannt nach den Tänzern aus Katalonien) näherten sich langsam von Frankreich nach Italien.
Die Verbreitung begann im Jahr 2010, dank der Gruppe und Association " The Southern Gang " - französische Tänzer des Katalanischen Stils - mit der Choreographie "Follower" von David und fand somit auch in anderen Ländern wie Frankreich, Italien, Österreich, Deutschland und Belgien viele Anhänger.
Der katalanische Country Style ist gekennzeichnet durch:

MUSIK
1. Einsatz von ausschließlich COUNTRY Musik (keine Einflüße von rap, hip hop, dance, techno, etc.);
2. keine Verwendung von irischer Musik;
3. keine Verwendung von Latin-Rhythmen.

TANZSTIL
1. Position der Arme / Hände: eine Hand ist vor allem in der Hosentasche oder am Gürtel, der andere Arm frei und gebogen, wird verwendet, um das Gleichgewicht zu halten und als Hilfe für die Drehungen;

2. Die Knie sind gebeugt und weich, während der Oberkörper aufrecht gehalten wird, um so übertriebene Bewegungen mit seinen Armen und Oberkörper zu vermeiden;
3. Die Turn´s und Touch´s werden oft mit der Ferse getanzt und nicht mit den Zehen und Fußballen;

4. Back rock wird oft gesprungen, sowie die Jazz-Box, wobei oft Kombinationen von Schritten schwierig durchzuführen sind;

Die katalanische Country Style ist ein wahrer "lifestyle" , bringt Enthusiasten in eine Atmosphäre mit den wichtigsten Zutaten wie etwa Spaß zu haben, sich zu treffen, zu feiern und gemeinsam mit jederzeitigen gegenseitigem Respekt zu tanzen.
Die "katalanische Country Style" ist daher ein Zustand des Geistes , der die menschlichen Werte der Tänzer betont. Unter ihnen gibt eine kategorische Ablehnung zum Tanz-Geschäft. Diese Tanz-Tätigkeit muss eine Leidenschaft für Spaß bleiben, die keiner Erwerbstätigkeit nachgeht.

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